“Störungsmanagement”

Ich weiss ja nicht, wie es euch geht als Softwareentwickler. Wenn man am entwickeln ist, hätte man am liebsten seine Ruhe. Vorallem bei kleineren Firmen, wie das bei mir der Fall ist, hat man aber meistens mehr Aufgaben als “nur” entwickeln und wird dementsprechend  häufiger gestört. Dies führt in den Entwicklungsphasen zu unproduktivereren Ergebnissen (Ich brauche einfach immer wieder ein paar Minuten, bis ich wieder zurück im Problem bin, nach einer Störung).

Mein Aufgabenkatalog umfasst aktuell folgendes:

  • Projektleitung mit 2-3 Leuten in 1-2 Projekten
  • Entwicklung in den Projekten
  • Support/Ansprechpartner für Kunden
  • Betreuung von 2 Lehrlingen

Dieser Aufgabenkatalog bedeutet viel Kommunikation. Das Problem ist hierbei, dass die Entwicklungsphasen im Idealfall keine Störungen verursachen dürfen. Dies steht entgegen der anderen Aufgaben. Die Störungs- bzw. Eingangskanläle sind vielseitig.

Ich bin darum aktuell am ausprobieren, wie ich mein Störungsmanagement am besten optimieren kann, um meine Arbeitseffizienz in Entwicklungsphasen (max. 2h) zu optimieren.

  • Am Arbeitsplatz Hütchensystem auf Rot stellen (Rot =  nur bei Notfällen stören, Gelb = nur wichtige Punkte stören, Grün = verfügbar)
  • Mail / Messenger abstellen
  • Telefon abstellen -> Der Zentrale muss kommuniziert werden, dass man nur in Notfällen verfügbar ist
  • Feste Zeitschlitze für Lehrlinge einführen, in denen Fragen/Reviews durchgeführt werden können. Die Lehrlinge werden so zum Selbstmanagement angehalten, so dass sie den Tag auch grob planen und Fragen sammeln und im Verbund stellen müssen.

Bei diesem Beitrag erhoffe ich mir, dass jemand noch Tips aus seiner Praxis geben kann. Ich bin nicht sicher, ob mein Ansatz ein guter ist.

1 Response

  1. Meine Tipps sind ja schon eingeflossen 😉 Was laut GTD-Prinzip auch noch gut ist, wenn vor der “Entwicklungsphase” alle Sachen die noch im Kopf rumschwirren aufschreibt und ablegt, ev. einen Reminder setzt, um sich nachher wieder daran zu erinnern. Auch alles was nicht zum Projekt gehört auf dem Schreibtisch in Mappen packen und verstauen. So ist der Kopf und der Arbeitsplatz frei von aller Ablenkung und nur auf das Fokussiert was im Moment zu entwickeln ist.

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